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Sonnenschein Reisebüro

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GeschäftsbedingungenderFirma

SonnenscheinReisebüro, Inh.: LCC Reisebüro AG

fürdie Vermittlung von Reiseleistungen und Pauschalreisen


Anwendungsbereichdieser Geschäftsbedingungen;

Gliederungin die Abschnitte A, B und C

Dienachfolgenden Geschäftsbedingungen werden, soweit wirksamvereinbart, Inhalt des zwischen Ihnen (nachfolgend Kunde oderReisender genannt und der Firma SonnenscheinReisebüro,Inh.: LCC Reisebüro AGnachstehend „LCC“abgekürzt, im Buchungsfall zustande kommenden entgeltlichenGeschäftsbesorgungs- und Vermittlungsvertrages. Sie ergänzen diegesetzlichen Vorschriften der 675, 631 ff. BGB und im Falle derVermittlung von Pauschalreisen oder verbundenen Reiseleistungen der§§ 651a - y BGB (Bürgerliches Gesetzbuch) und der Artikel 250 und251 des EGBGB (Einführungsgesetz zum BGB) und füllen diese aus.

Bittelesen Sie diese Vermittlungsbedingungen vor Ihrer Buchung sorgfältigdurch!


ImHinblick auf die gesetzlich unterschiedlich geregelten Arten derVermittlung von Reiseleistungen und von Pauschalreisen je nach Artder vermittelten Reiseleistung gliedern sich dieseVermittlungsbedingungen in 3 Abschnitte.


Dieausschließlichen Regelungen für die Vermittlung


A)einereinzelnen Reiseleistungoder mehreren Reiseleistungen einer einzigen Art von Reiseleistungfinden Sie inAbschnitt Adieser Geschäftsbedingungen


B)vonverbundenen Reiseleistungenfinden Sie in AbschnittBdieser Geschäftsbedingungen


C)einerPauschalreisefinden Sie in AbschnittCdieser Geschäftsbedingungen.


AbschnittA: Regelungen bei der Vermittlung einer einzelnen Reiseleistung odermehrerer Reiseleistungen einer einzigen Art von Reiseleistung

DieVorschriften dieses Abschnitt A über die Vermittlung einereinzelnen Reiseleistung oder mehreren Reiseleistungen einer einzigenArt von Reiseleistung im Sinne von § 651a Abs. 3 Satz 1 BGB geltenausschließlich, wenn die vermittelte Reiseleistung wederTeil von verbundenen Reiseleistungen nach Abschnitt B noch Teileiner Pauschalreise nach Abschnitt C sind.In diesem Fall ist keine Information des Kunden mittels einesFormblattes gesetzlich vorgeschrieben.


    1. Vertragsschluss,gesetzliche Vorschriften

      1. Mitder Annahme des Vermittlungsauftrags des Kunden durch LCCkommt zwischen dem Kunden und LCCder Vertrag über die Vermittlung von Reiseleistungen zu­stande.Auftrag und Annahme bedürfen keiner bestimmten Form.

      2. BeiVermittlungsaufträgen im elektronischen Geschäftsverkehr (z.B.Internet, App, Telemedien) gilt für den Vertragsabschluss:

        1. DemKunden wird der Ablauf der elektronischen Buchung in derentsprechenden Anwendung von LCCerläutert.

        2. DemKunden steht zur Korrektur seiner Eingaben, zur Löschung oderzum Zurücksetzen des gesamten Buchungsformulars eineentsprechende Korrekturmöglichkeit zur Verfügung, derenNutzung erläutert wird.

        3. Diezur Durchführung des Vertrags angebotenen Vertragssprachen sindangegeben. Rechtlich maßgeblich ist ausschließlich diedeutsche Sprache.

        4. Soweitder Vertragstext von LCCim Onlinebuchungssystem gespeichertwird,wird der Kunde darüber und über die Möglichkeit zum späterenAbruf des Vertragstextes unterrichtet.

        5. MitBetätigung des Buttons (der Schaltfläche) "zahlungspflichtigbuchen“ bietet der Kunde LCCden Abschluss des Vermittlungsvertrages verbindlich an. Andieses Vertragsangebot ist der Kunde 5 Werktage ab Absendung derelektronischen Erklärung gebunden.

        6. DemKunden wird der Eingang seiner Buchung unverzüglich aufelektronischem Wegbestätigt.Diese Eingangsbestätigung stellt noch keine Bestätigung derAnnahme des Vermittlungsauftrags dar.

        7. DieÜbermittlung des Vermittlungsauftrags durch Betätigung desButtons "zahlungspflichtig buchen" begründet keinenAnspruch des Kunden auf das Zustandekommen einesVermittlungsvertrages oder des vermittelten Vertragesentsprechend seiner Buchungsangaben. LCCist vielmehr frei in der Entscheidung, das Vertragsangebot desKunden anzunehmen oder nicht.

        8. DerVertrag kommt durch den Zugang der Auftragsbestätigung von LCCbeim Kunden zu Stande.

      3. Diebeiderseitigen Rechte und Pflichten des Kunden und von LCCergeben sich, soweit dem nicht zwingende gesetzliche Bestimmungenentgegenstehen, aus den im Einzelfall vertraglich getroffenenVereinbarungen, diesen Geschäftsbedingungen und den gesetzlichenVorschriften, insbesondere und §§ 675, 631 ff. BGB über dieentgeltliche Geschäftsbesorgung.

      4. Fürdie Rechte und Pflichten des Kunden gegenüber demVertragspartner der vermittelten Leistung gelten ausschließlichdie mit diesen getroffenen Vereinbarungen, insbesondere - soweitwirksam vereinbart - dessen Reise- oder Geschäftsbedingungen.Ohne besondere Vereinbarung oder ohne besonderen Hinweis geltenbei Beförderungsleistungen die auf gesetzlicher Grundlage vonder zuständigen Verkehrsbehörde oder aufgrund internationalerÜbereinkommen erlassenen Beförderungsbedingungen undTarifbestimmungen.

    2. AllgemeineVertragspflichten von LCC, Auskünfte, Hinweise

      1. AufBasis dieser Vermittlungsbedingungen wird der Kunde bestmöglichberaten. Auf Wunsch wird dann die Buchungsanfrage beimLeistungserbringer durch LCCvorgenommen. Zur Leistungspflicht gehört nach Bestätigung durchden Leistungserbringer die Übergabe der Unterlagen über dievermittelte(n) Reiseleistung(en). Dies gilt nicht, wennvereinbart wurde, dass der Leistungserbringer die Unterlagen demKunden direkt übermittelt.

      2. Beider Erteilung von Hinweisen und Auskünften haftet LCCim Rahmen des Gesetzes und der vertraglichen Vereinbarungen fürdie richtige Auswahl der Informationsquelle und die korrekteWeitergabe an den Kunden. Ein Auskunftsvertrag mit einervertraglichen Hauptpflicht zur Auskunftserteilung kommt nur beieiner entsprechenden ausdrücklichen Vereinbarung zustande. Fürdie Richtigkeit erteilter Auskünfte haftet LCCgemäß § 675 Abs. 2 BGB nicht, es sei denn, dass ein besondererAuskunftsvertrag abgeschlossen wurde. Insbesondere bei Auskünftenzu Einreisebestimmungen etc. wird der Kunde darauf hingewiesen,dass der Kunde für die Vollständigkeit und Gültigkeit seinerReisepapiere verantwortlich ist.Diesgilt auch, soweit LCCentgeltlich oder unentgeltlich die Registrierung inelektronischen Systemen als Voraussetzung für eine Ein- oderDurchreiseerlaubnis (z.B. ESTA etc.) für bestimmte Länder fürden Kunden übernommen hat; LCCweist den Kunden darauf hin, dass die elektronischeEinreiseerlaubnis nicht die endgültige Einreisegenehmigung durchdie Grenzbehörden des jeweiligen Landes ersetzt.

      3. Ohneausdrückliche Vereinbarung ist LCCnicht verpflichtet, Visa oder sonstige zur Inanspruchnahme derReiseleistung notwendige Reisedokumente für den Kunden zubesorgen; soweit LCCeinen Auftrag zur Beschaffung annimmt, hat der Kunde diegeltenden Serviceentgelte und voraussichtlichen Drittauslagen mitAuftragserteilung zu bezahlen. LCChaftet nicht für die Erteilung von Visa und sonstigen Dokumentenund nicht für den rechtzeitigen Zugang; dies gilt nicht, wenndie für die Nichterteilung oder den verspäteten Zugangmaßgeblichen Umstände von LCCschuldhaft verursacht oder mitverursacht worden sind.

      4. Ohneausdrückliche Vereinbarung ist LCCnicht verpflichtet, den jeweils günstigsten Anbieter derangefragten Reiseleistung zu ermitteln und/oder anzubieten.Vertragliche Verpflichtungen von LCCim Rahmen von ihm abgegebener „Bestpreis-Garantien“ bleibenhiervon unberührt.

      5. Ohneausdrückliche Vereinbarung übernimmt LCCbezüglich Auskünften zu Preisen, Leistungen,Buchungskonditionen und sonstigen Umständen der Reiseleistungkeine Garantie i.S. von § 276 Abs. 1 Satz 1 BGB und bezüglichAuskünften über die Verfügbarkeit der vom Vermittler zuvermittelnden Leistungen keine Beschaffungsgarantie im Sinnedieser Vorschrift.

      6. Sonderwünschenimmt LCCnur zur Weiterleitung an den zu vermittelnden Leistungserbringerentgegen. Soweit etwas Anderes nicht ausdrücklich vereinbartist, hat LCCfür die Erfüllung solcher Sonderwünsche nicht einzustehen.Diese sind auch nicht Bedingung oder Vertragsgrundlage für denVermittlungsauftrag oder für die vom Vermittler an denLeistungserbringer zu übermittelnde Buchungserklärung desKunden. Der Kunde wird darauf hingewiesen, dass Sonderwünsche imRegelfall nur durch ausdrückliche Bestätigung desLeistungserbringers zum Inhalt der vertraglichen Verpflichtungendes Leistungserbringers werden.

    3. Unterlagenüber die vermittelten Reiseleistungen

      1. Sowohlden Kunden, wie auch LCCtrifft die Pflicht, Vertrags- und sonstige Unterlagen desvermittelten Leistungserbringers über die Reiseleistungen, diedem Kunden durch LCCausgehändigt wurden, insbesondere Buchungsbestätigungen,Hotelgutscheine, Eintrittskarten, Versicherungsscheine undsonstige Unterlagen über die vermittelten Reiseleistungen aufRichtigkeit und Vollständigkeit, insbesondere auf dieÜbereinstimmung mit der Buchung und dem Vermittlungsauftrag zuüberprüfen.

      2. SoweitUnterlagen über die vermittelten Reiseleistungen dem Kundennicht direkt vom vermittelten Leistungserbringer übermitteltwerden, erfolgt die Aushändigung durch LCCdurch Übergabe im Geschäftslokal von LCCoder nach Wahl von LCCdurch postalischen oder elektronischen Versand.

    4. Mitwirkungspflichtendes Kunden gegenüber LCC

      1. DerKunde hat für ihn erkennbare Fehler oder Mängel derVermittlungstätigkeit von LCCnach deren Feststellung diesem unverzüglich mitzuteilen.Hierunter fallen insbesondere fehlerhafte oder unvollständigeAngaben von persönlichen Kundendaten, sonstiger Informationen,Auskünfte und Unterlagen über die vermittelten Reiseleistungen,sowie die nicht vollständige Ausführung vonVermittlungsleistungen (z.B. nicht vorgenommene Buchungen oderReservierungen).

      2. Erfolgtkeine Anzeige nach Ziff. 4.1 durch den Kunden, so gilt:

        1. Unterbleibtdie Anzeige des Kunden nach Ziff. 4.1 unverschuldet, entfallenseine Ansprüche nicht.

        2. Ansprüchedes Kunden an LCCentfallen insoweit, als LCCnachweist, dass dem Kunden ein Schaden bei ordnungsgemäßerAnzeige nicht oder nicht in der vom Kunden geltend gemachtenHöhe entstanden wäre. Dies gilt insbesondere, soweit LCCnachweist, dass eine unverzügliche Anzeige durch den Kunden LCCdie Möglichkeit zur Behebung des Mangels oder der Verringerungeines Schadens, z.B. durch Umbuchung, Zusatzbuchung oderStornierung mit dem vermittelten Leistungserbringer ermöglichthätte.

        3. Ansprüchedes Kunden im Falle einer unterbliebenen Anzeige nach Ziff. 4.1entfallen nicht.

          • beiSchäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder derGesundheit, die auf einer vorsätzlichen oder fahrlässigenPflichtverletzung von LCCoder eines gesetzlichen Vertreters oder Erfüllungsgehilfen vonLCCresultieren
          • beiAnsprüchen auf den Ersatz sonstiger Schäden, die auf einervorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung vonLCCoder eines gesetzlichen Vertreters oder Erfüllungsgehilfen vonLCCberuhen
          • beiVerletzung einer wesentlichen Pflicht, deren Erfüllung dieordnungsgemäße Durchführung des Vermittlungsvertragesüberhaupt erst ermöglicht oder deren Verletzung dieErreichung des Vertragszwecks gefährdet.

DieHaftung für Buchungsfehler nach § 651x BGB bleibt unberührt.

      1. Einevertragliche und/oder gesetzliche Verpflichtung des Kunden zurMängelanzeige gegenüber dem vermittelten Leistungserbringerbleibt von Ziffer 4 unberührt.

      2. DerKunde wird in seinem eigenen Interesse gebeten, LCCauf besondere Bedürfnisse oder Einschränkungen im Hinblick aufdie nachgefragten Reiseleistungen vor Auswahl und Buchunghinzuweisen.

      3. Sofernder Kunde eine Emailadresse zur Kommunikation angibt, stimmt derKunde einer Emailkorrespondenz, die von LCCtransportverschlüsselt wird, zu und verpflichtet sich, seinenPosteingang (einschl. eines evtl. vorhandenen SPAM-Filters)regelmäßig auf Eingänge zu überprüfen.

    1. Aufwendungsersatz,Vergütungen, Inkasso

      1. LCCist berechtigt, Zahlungen entsprechend den Leistungs- undZahlungsbestimmungen der vermittelten Leistungserbringer zuverlangen, soweit diese wirksam zwischen dem Leistungserbringerund dem Kunden vereinbart sind und rechtswirksameZahlungsbestimmungen enthalten.

      2. Zahlungsansprüchegegenüber dem Kunden kann LCC,soweit dies den Vereinbarungen zwischen LCCund dem Leistungserbringer entspricht, als dessenInkassobevollmächtigter geltend machen, jedoch auch aus eigenemRecht auf Grundlage der gesetzlichen Vorschusspflicht des Kundenals Auftraggeber gemäß § 669 BGB.

      3. Dievorstehenden Regelungen gelten entsprechend für Stornokosten(Rücktrittsentschädigungen) und sonstige gesetzlich odervertraglich begründete Forderungen des vermitteltenLeistungserbringers.

      4. DerKunde kann eigenen Zahlungsansprüchen von LCCnicht imWege derZurückbehaltung oder Aufrechnung entgegenhalten, dass der KundeAnsprüche gegenüber dem vermittelten Leistungserbringer,insbesondere aufgrund mangelhafter Erfüllung des oder Rücktrittvom vermittelten Vertrag, hat. Dies gilt nicht, wenn für dasEntstehen solcher Ansprüche eine schuldhafte Verletzung vonVertragspflichten von LCCursächlich oder mitursächlich geworden ist oder LCCaus anderen Gründen gegenüber dem Kunden für die geltendgemachten Gegenansprüche haftet.

    2. PflichtenvonLCCbei Reklamationen des Kunden gegenüber den vermitteltenLeistungserbringern

      1. Ansprüchemüssen gegenüber den vermittelten Leistungserbringern innerhalbbestimmter Fristen, die sich aus Gesetz oder vertraglichenVereinbarungen ergeben können, geltend gemacht werden. ImRegelfall werden diese Fristen nicht durch Geltendmachunggegenüber LCCgewahrt. Dies gilt auch, soweit der Kunde bezüglich derselbenReiseleistung Ansprüche sowohl gegenüber LCCals auch gegenüber dem Leistungserbringer geltend machen will.

      2. BeiReklamationen oder sonstiger Geltendmachung von Ansprüchengegenüber den vermittelten Leistungserbringern beschränkt sichdie Pflicht von LCCauf die Erteilung der erforderlichen und bekannten Informationenund Unterlagen, insbesondere die Mitteilung von Namen undAdressen der vermittelten Leistungserbringer.

      3. ÜbernimmtLCC- auch ohne hierzu verpflichtet zu sein - die Weiterleitungfristwahrender Anspruchsschreiben des Kunden, haftet LCCfür den rechtzeitigen Zugang beim Empfänger nur bei von ihmselbst vorsätzlich oder grob fahrlässig verursachterFristversäumnis.

      4. Bezüglichetwaiger Ansprüche des Kunden gegenüber den vermitteltenLeistungserbringern besteht keine Pflicht von LCCzur Beratung über Art, Umfang, Höhe, Anspruchsvoraussetzungenund einzuhaltende Fristen oder sonstige rechtliche Bestimmungen.

    3. WichtigeHinweise zu Versicherungen von Reiseleistungen

      1. LCCweist auf die Möglichkeit hin, zur Minimierung einesKostenrisikos bei Stornierungen durch den Kunden eineReiserücktrittskostenversicherung bei Buchung abzuschließen.

      2. DerKunde wird weiterhin darauf hingewiesen, dass eineReiserücktrittskostenversicherung üblicherweise nicht denentstehenden Schaden abdeckt, der dem Reisenden durch einen -auch unverschuldeten - Abbruch der Inanspruchnahme derReiseleistungen nach deren Antritt entstehen kann. EineReiseabbruchversicherung ist in der Regel gesondertabzuschließen.

      3. Beider Vermittlung von Reiseversicherungen wird der Kunde daraufhingewiesen, dass die Versicherungsbedingungen der vermitteltenReiseversicherungen besondere Vertragsbedingungen und / oderMitwirkungspflichten des Kunden enthalten können, insbesondereHaftungsausschlüsse (z.B. bei Vorerkrankungen), Fristen für dieSchadensanzeige und Selbstbehalte. LCChaftet nicht, soweit er keine Falschauskunft bezüglich derVersicherungsbedingungen getätigt hat und der vermittelteReiseversicherer aufgrund von wirksam vereinbartenVersicherungsbedingungen ein Leistungsverweigerungsrechtgegenüber dem Kunden hat.

    4. Stellungund Pflichten von LCCim Zusammenhang mit der Vermittlung von Flugbeförderungsleistungen

      1. Entsprechendder EU-Verordnung Nr. 2111/2005 über die Erstellung einergemeinschaftlichen Liste der Luftfahrtunternehmen ist LCCverpflichtet, den Fluggast bei der Buchung über die Identitätder ausführenden Fluggesellschaft zu unterrichten. Sofern beider Buchung die ausführende Fluggesellschaft noch nichtfeststeht, wird LCCihm die vom vermittelten Unternehmen vorliegenden Informationenüber diejenige Fluggesellschaft übermitteln, die wahrscheinlichden Flug durchführt. Bei einem Wechsel der Fluggesellschaft wirdder Kunde unverzüglich über den Wechsel unterrichtet. Diegemeinschaftliche Liste über die mit Flugverbot in derEuropäischen Union belegten Fluggesellschaften ist über dieInternetseitenhttp://ec.europa.eu/transport/modes/air/safety/air-ban/index_de.htmund www.lba.de abrufbar und kann dem Kunden auf Verlangen in denGeschäftsräumen des Vermittlers ausgehändigt werden.

      2. Fürdas Vertragsverhältnis zwischen dem Kunden und derFluggesellschaft gelten – soweit jeweils anwendbar - diegesetzlichen Bestimmungen des deutschen Luftverkehrsgesetzes, desWarschauer und Montrealer Übereinkommens und unmittelbar, wieinländische gesetzliche Bestimmungen,

          • dieVerordnung (EG) Nr. 261/2004 zu Flugpassagierrechten
          • dieVerordnung (EG) Nr. 2111/2005 über die Erstellung einergemeinschaftlichen Liste der Luftfahrtunternehmen, gegen die inder Gemeinschaft eine Betriebsuntersagung ergangen ist, sowieüber die Unterrichtung von Fluggästen über die Identitätdes ausführenden Luftfahrtunternehmens
          • dieVerordnung (EG) Nr. 1107/2006 des Europäischen Parlaments unddes Rates über die Rechte von behinderten Flugreisenden undFlugreisenden mit eingeschränkter Mobilität
      3. DemKunden wird dringend empfohlen, sich über seine Rechte alsFluggast, z.B. durch die Aushänge in den Flughäfen, durch dieInformationen des ausführenden Luftfahrtunternehmens oder durchoder die Informationsblätter des Luftfahrtbundesamts unterwww.lba.de zu informieren.

    5. Vergütungvon LCC; Serviceentgelte

      1. Fürdie Preise und die Serviceentgelte bei der Vermittlung derReiseleistungen nach diesen Vermittlungsbedingungen gilt:

      2. Dieangegebenen und in Rechnung gestellten Preise der vermitteltenLeistungsträger enthalten teilweise keine oder nichtauskömmliche Provisionen für LCC.

      3. DieVergütung von LCCim Rahmen dieser entgeltlichen Geschäftsbesorgungs- undVermittlungstätigkeit erfolgt demnach teilweise ausschließlichoder zusätzlich durch vom Kunden zu bezahlende gesonderteServiceentgelte.

      4. Dasentsprechende Serviceentgelt für die jeweilige Tätigkeit derLCCist der aktuell gültigen Entgeltliste zu entnehmen, soweit imEinzelfall nichts Anderes vereinbart ist.

      5. Isteine Vereinbarung zur Höhe eines entsprechenden Serviceentgeltsnicht getroffen worden, schuldet der Kunde an LCCeine Vergütung nach den gesetzlichen Bestimmungen, d.h. esbesteht eine Pflicht zur Bezahlung einer üblichen Vergütungdurch den Auftraggeber.

      6. DieServiceentgelte für die Vermittlung von Reiseleistungen und fürsonstige Tätigkeiten im Auftrag des Kunden werden durch deutlichsichtbaren Aushang von Preislisten in den Geschäftsräumen desVermittlers und/ oder einem entsprechenden mündlichen oderschriftlichen Hinweis des Vermittlers hierauf erfolgen.

      7. DerAnspruch des Vermittlers auf Serviceentgelte bleibt auch beiLeistungsstörungen oder Änderungen, insbesondere Umbuchung,Namenswechsel, Rücktritt, Stornierung, Annullierung, oderKündigung des vermittelten Vertrages durch denLeistungserbringer oder den Kunden bestehen. Dies gilt nicht,soweit sich ein Anspruch auf Rückerstattung des Kunden aufgrundeines Schadensersatzanspruchs des Kunden wegen Mängeln derBeratungs- oder Vermittlungstätigkeit des Vermittlers ausvertraglichen oder gesetzlichen Ansprüchen ergibt.

    6. KostenpflichtigeServicepakete von LCC

      1. LCCbietet dem Kunden im Zusammenhang mit der Vermittlung vonReiseleistungen kostenpflichtige Servicepakete an, die zu einemGesamtpreis sowohl eigene Dienstleistungen von LCCim Rahmen der Geschäftsbesorgung als auch vermittelteLeistungen, insbesondere vermittelte Versicherungsleistungen imSinne von Ziffer 7, beinhalten können.

      2. DerLeistungsumfang des jeweiligen Servicepakets ergibt sich aus derjeweiligen Leistungsbeschreibung. Für die im Leistungsumfangenthaltenen Dienstleistungen von LCCfallen keine zusätzlichen Serviceentgelte gemäß Ziffer 9 an;zusätzliche Kosten, die der vermittelte Leistungsträger fürdie vom Kunden im Rahmen des Servicepaketes beauftragte Leistungerhebt (z.B. Sitzplatzreservierung, Sondergepäck o.ä.), bleibenhiervon unberührt.

      3. Ziffer9.7 gilt entsprechend.

    7. Wertgutscheinevon LCC

      1. LCCbietet den Kunden Wertgutscheine (zum Verschenken oder fürvergleichbare Anlässe) in einem frei wählbaren Betrag zum Kaufan. Der Gutschein kann auf alle Leistungen bei LCCeingelöst werden, d.h. sowohl auf eigene Serviceleistungen alsauch auf vermittelten Reiseleistungen.

      2. EineBarauszahlung des Gutscheins oder Teilwertes ist ausgeschlossen.Im Falle von Rückerstattungen auf Leistungen, die mit demGutscheinganz oder teilweise bezahlt wurden, wird der RückerstattungswertdemursprünglichenGutschein bis maximal zum Gesamtwert des ursprünglichenGutscheins wiedergutgeschrieben.

      3. Esgilt die allgemeine Verjährung.

    8. HaftungvonLCC

      1. SoweitLCCnicht eine entsprechende weitergehende vertragliche Pflicht durchausdrückliche Vereinbarung mit dem Kunden übernommen hat,haftet LCCnur für ordnungsgemäße Erfüllung der Vermittlerpflichten.Diese Vermittlerpflichten schließen insbesondere dierechtswirksame Übermittlung des Angebots auf Abschluss desVertrages mit den zu vermittelnden Leistungserbringern sowie imFalle der Annahme des Vertragsangebots durch die zu vermittelndenLeistungserbringer die Übermittlung der Vertragsbestätigung imNamen und auf Rechnung des vermittelten Leistungserbringers, ein.

      2. LCChaftet nicht für Mängel und Schäden, die dem Kunden imZusammenhang mit der vermittelten Reiseleistung entstehen. Diesgilt nicht bei einer ausdrücklichen diesbezüglichenVereinbarung oder Zusicherung von LCC,insbesondere, wenn diese von der Leistungsbeschreibung desLeistungserbringers erheblich abweicht.

      3. Eineetwaige eigene Haftung von LCCaus der schuldhaften Verletzung von Vermittlerpflichten bleibtunberührt.

    9. Datenschutz;Alternative Streitbeilegung; Rechtswahl und Gerichtsstand

      1. BeiAnbahnung, Abschluss, Abwicklung und Rückabwicklung einesVermittlungsauftrages werden von LCC Daten im Rahmen dergesetzlichen Bestimmungen erhoben, gespeichert, verarbeitet undan die vermittelten Anbieter von Reiseleistungen weitergegeben.Mehr zu Ihren Rechten in Bezug auf Ihre personenbezogenen Datenerfahren Sie in der Datenschutzerklärung unterhttps://www.sonnenschein-reisebuero.de/leisure/de/datenschutz

      2. LCCweist im Hinblick auf das Gesetz über Verbraucherstreitbeilegungdarauf hin, dass LCC nicht an einer freiwilligenVerbraucherstreitbeilegung teilnimmt. Sofern eineVerbraucherstreitbeilegung nach Drucklegung dieserVermittlerbedingungen für LCC verpflichtend würde, informiertLCC die Verbraucher hierüber in geeigneter Form. LCC weist füralle Verträge, die im elektronischen Rechtsverkehr geschlossenwurden, auf die europäische Online-Streitbeilegungs-Plattformhttp://ec.europa.eu/consumers/odr/hin.

      3. FürKunden/Reisende, die nicht Angehörige eines Mitgliedstaats derEuropäischen Union oder Schweizer Staatsbürger sind, wird fürdas gesamte Rechts- und Vertragsverhältnis zwischen demKunden/Reisenden und LCCdie ausschließliche Geltung des deutschen Rechts vereinbart.Solche Kunden/Reisende können LCCausschließlich an deren Sitz verklagen.

      4. FürKlagen von LCCgegen Kunden, bzw. Vertragspartner des vermittelten Vertrages,die Kaufleute, juristische Personen des öffentlichen oderprivaten Rechts oder Personen sind, die ihren Wohnsitz odergewöhnlichen Aufenthaltsort im Ausland haben, oder derenWohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthalt im Zeitpunkt derKlageerhebung nicht bekannt ist, wird als Gerichtsstand der Sitzvon LCCvereinbart.


AbschnittB: Regelungen bei der Vermittlung von verbundenen Reiseleistungengem. § 651w BGB

DieRegelungen dieses AbschnittsBüber die Vermittlung von verbundenen Reiseleistungen geltenausschließlich, wenn LCCdas Formblatt über die Vermittlung von verbundenen Reiseleistungenaushändigt. In diesem Formblatt wird der Kunde darüber informiert,dass mit Buchung einer weiteren Reiseleistung beim Vermittler keinePauschalreise gebucht wird, jedoch mit Vertragsschluss des zweitenVertrags verbundene Reiseleistungen entstehen.

    1. Zahlungenauf verbundene Reiseleistungen

      1. LCCdarf Zahlungen des Reisenden auf Vergütungen fürReiseleistungen verbundener Reiseleistungen nur entgegennehmen,wenn LCC sichergestellt hat, dass diese dem Reisenden erstattetwerden, soweit Reiseleistungen von LCCselbst zu erbringen sind oder Entgeltforderungen vermittelterLeistungserbringer noch zu erfüllen sind und im Fall derZahlungsunfähigkeit von LCC

        1. Reiseleistungenausfallen oder

        2. derReisende im Hinblick auf erbrachte ReiseleistungenZahlungsaufforderungen nicht befriedigter vermittelterLeistungserbringer nachkommt.

      2. DieseSicherstellung leistet LCCbei der Vermittlung von verbundenen Reiseleistungen durchAbschluss einer Insolvenzversicherung gem. § 651w Abs. 3 BGBunter Nennung des Namens und der Kontaktdaten desKundengeldabsicherers in klarer, verständlicher und inhervorgehobener Weise und Übergabe eines entsprechendenSicherungsscheines für alle Zahlungen des Kunden an LCCverbundener Reiseleistungen, soweit der Kunde nicht direkt an denvermittelten Leistungserbringer der verbundenen Reiseleistungleistet.


    1. Verweisauf die zusätzliche Geltung von Regelungen in Abschnitt A

2.1Darüber hinaus gelten für die Vermittlung von verbundenenReiseleistungen die nachfolgend genannten Ziffern des Abschnitts Adieser Geschäftsbedingungen: 1.1; 1.2; 1.4; 2; 3; 4; 6; 7; 8; 9;10; 11; 12.1,12.2; 13.

2.2.Ziffer 1.3. des Abschnitts Agilt mit der Maßgabe, dass sich die gegenseitigen Rechte undPflichtenim Falle der Vermittlung von verbundenen Reiseleistungen zusätzlichaus den gesetzlichen Vorschriften der §§ 651a - y BGB und derArtikel 250 und 251 des EGBGB ergeben.

2.3Ziffer 5 des Abschnitts Agilt nur unter der Maßgabe, dass LCCseineVerpflichtung aus Ziffer 1 dieses Abschnitts B zur Sicherstellungder Zahlungen erfüllt hat.

2.3.Ziffer 12.3. des Abschnitts Agilt mit der Maßgabe, dass auch die Haftung nach § 651x BGB vonden Bestimmungen in 10.1 f. unberührt bleibt.


AbschnittC: Regelungen für die Reisevermittlung von Pauschalreisen gem. §651v BGB durch LCC

DieRegelungen dieses AbschnittsC überdie Vermittlung von Pauschalreiseverträgen („Reisevermittlung“)gemäß § 651v BGB gelten ausschließlich, wenn der Reisevermittlerdas Formblatt über Pauschalreisen aushändigt. In dem Formblatt istder vermittelte Reiseveranstalter als verantwortliches Unternehmenfür die Erbringung der Pauschalreise ausgewiesen.

  1. Zahlungendes Kunden / Reisenden auf Pauschalreisen

1.1LCCund der vermittelte Reiseveranstalter dürfen Zahlungen auf denReisepreis vor Beendigung der Pauschalreise nur fordern oderannehmen, wenn ein wirksamer Kundengeldabsicherungsvertrag desReiseveranstalters besteht und dem Kunden der Sicherungsschein desReiseveranstalters mit Namen und Kontaktdaten desKundengeldabsicherers in klarer, verständlicher und hervorgehobenerWeise übergeben wurde.


  1. Erklärungendes Kunden / Reisenden

Abweichendvon Ziffer 6 des Abschnitts A gilt LCCalsvom Reiseveranstalter bevollmächtigt, Mängelanzeigen sowie andereErklärungen des Kunden/Reisenden bezüglich der Erbringung derPauschalreise entgegenzunehmen. LCCwird den Reiseveranstalter unverzüglich von solchen Erklärungendes Reisenden in Kenntnis setzen. LCCempfiehlt zur Vermeidung von Zeitverlusten trotz unverzüglicherWeiterleitung, entsprechende Erklärungen unmittelbar gegenüber demReiseveranstalter oder der Kontaktstelle des Reiseveranstalters zuerklären.


3.Verweis auf die zusätzliche Geltung von Regelungen in Abschnitt A

3.1Darüberhinaus gelten für die Reisevermittlung Pauschalreisen dienachfolgend genannten Ziffern des Abschnitts A dieserGeschäftsbedingungen: 1.1; 1.2; 1.4; 2.1; 2,3; 2.4; 2.5; 2.6; 3.1;4.1; 4.4; 6.4; 7; 8; 9; 10; 12.1; 12.2.; 13.

3.2Ziffer1.3. des Abschnitts Agilt mit der Maßgabe, dass sich die gegenseitigen Rechte undPflichten im Falle der Vermittlung von Pauschalreisen zusätzlichaus den gesetzlichen Vorschriften der §§ 651a - y BGB und derArtikel 250 und 251 des EGBGB ergeben.

3.3.Ziffer2.2. des Abschnitts Agilt nur, soweit Informationen betroffen sind, zu deren Angabe derReisevermittler nicht nach § 651v Abs. 1 BGB i.V.m. Art. 250 § 1bis 3 EGBGB verpflichtet ist.

3.4Ziffer3.2desAbschnitts Agilt nur, soweit der Kunde nicht Anspruch auf eine Reisebestätigungin Papierform gemäß Art. 250 § 6 Abs. 1 Satz 2 EGBGB hat.

3.5.Ziffer11 des Abschnitts Agilt mit der Maßgabe, dass die Bestimmungen des § 651a Abs. 2 Nr.2 unberührt bleibt.

3.6Ziffer 12.3. des Abschnitts Agilt mit der Maßgabe, dass auch die Haftung nach § 651x BGB bleibtvon den Bestimmungen in 10.1 f. unberührt bleibt.



©DieseVermittlerbedingungen sind urheberrechtlich geschützt;

Noll| Hütten | Dukic Rechtsanwälte, München | Stuttgart, 2020








Vermittlerder Reiseleistungen ist:


LufthansaCity Center

SonnenscheinReisebüro
Inh. LCC Reisebüro AG

Faktoreistr.1

66111Saarbrücken



Telefon+49 681 / 303201

Telefax+49 681 / 3032230

Mail:sonnis@sonnenschein-reisebuero.de


Standdieser Fassung: Juni 2020



ReisebüroMustermann

Mustermannstr.12

12345Obermusterstadt


5/5

Standdieser Fassung: Juni 2020


 

 

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